Der Ostermarsch Rhein Ruhr im Internet

die jährliche überregionale Friedensdemonstration in NRW

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Aktuelle Aktivitäten

Die WAZ hatte am 13.9. mit einer Nachricht die Bombe platzen lassen: das Bochumer Amt für Wirtschaftsförderung hatte mit Zustimmung des Oberbürgermeisters Eiskirch und der Fraktionsspitzen der Regierungskoalition aktiv und wohl auch aussichtsreich dafür geworben, eine NATO-Agentur für den Cyberkrieg auf dem ehemaligen Opel-Gelände anzusiedeln. Bei dieser Agentur handelt es sich um die NCIA . Bei den angeblich auch möglichen anderen Standorten in Deutschland handelt es sich um Darmstadt und Bonn, dort ist den Menschen aus der Friedensbewegung (noch) nichts von solchen Plänen bekannt.

Auf den Seiten der Bochumer Wirtschaftsentwicklung findet man nichts über diese Drecksplanung. Nur allgemeinen Krams über die für Ansiedelungen vorgesehene Fläche Mark 57.1

Auch seitens der beteiligten Fraktionen im Rat erfährt man nichts. Die befürwortenden sagen nichts konkretes (Sebastian Pewny von Bündnis NATO, die Olivgrünen), die anderen sind selber aus allen Wolken gefallen (Gültaze Aksevi von den Linken) .

Das Bochumer Friedensplenum lädt mit anderen im Ostermarsch aktiven Gruppen zu einer Beratung für Aktivitäten gegen diese drohende Militarisierung Bochums in den Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108. Das Treffen findet statt am 29.9.2021 um 19:00 Uhr.

Zugangsvoraussetzung ist die 3G Regel, diese wird kontrolliert.


Am 3.10. auf nach Kalkar

Im Aufruf zur Demo in Kalkar heißt es u.a.:

In Kalkar befindet sich die Kommandozentrale für Luftoperationen im von den Militärs so genannten Krieg des 21. Jahrhunderts, für Luftkriegsaktivitäten aller Art, auch im Falle eines heißen Krieges in Europa. Dabei sind auch die nuklearen Arsenale einbezogen. Aktuell wird die Entwicklung und Anschaffung von bewaffneten Kampfdrohnen für die Bundeswehr diskutiert. Als Bestandteil der Luftwaffe würde auch der Einsatz dieser Drohnen von Kalkar aus kommandiert. Drohnen erhöhen die Kriegsgefahr und sind der Einstieg in ein automatisiertes Kriegsszenario ohne menschliche Kontrolle.
Von der Luftwaffenkommandozentrale Kalkar geht also eine massive Gefahr für die Menschen in ganz Europa aus. Und speziell für den Niederrhein gilt: Solche zentralen Militäreinrichtungen sind vorrangige Ziele gegnerischer Angriffe, mit ihnen natürlich auch die Menschen die hier wohnen!

Um zum Ort der Demonstration zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Drei Busse sind organisiert, aus dem östlichen Ruhrgebiet, aus dem westlichen Ruhrgebiet und aus dem Rheinland. Hier die Abfahrtzeiten der Demobusse sowie die ÖPNV Verbindung und auch Hinweise für die individuelle Anreise per PKW.


Am 9.10. auf nach Nörvenich
Atomkriegsmanöver Steadfast noon absagen!

Die Luftwaffe der Bundeswehr will Mitte Oktober im Rahmen des Manövers "Steadfast Noon" erneut üben, wie man Atombomben aus unterirdischen Lagern an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Geübt wird mit Attrappen. Das Atomkriegsmanöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung aller NATO- Staaten der "Nuklearen Teilhabe" statt. Der Fliegerhorst Nörvenich unweit von Köln spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist Ausweichstandort für die auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado- Kampfjets. Weil Büchel für mehrere Jahre wegen Modernisierungsarbeiten (für mehr als eine Viertel Milliarde Euro!) nur eingeschränkt nutzbar ist, werden Tornados aus Büchel für diese Zeit nach Nörvenich verlegt, um auch an den Manövern weiterhin teilnehmen zu können. In Büchel wird ein "Notbetrieb" aufrechterhalen. In der Bevölkerung um Nörvenich regt sich Widerstand, jeden Tag erinnert der Fluglärm an die brisante atomare Bedrohung.

Den Flyer zur Demo gibt es hier zum download


Willi Hoffmeister 1933 - 2021

Unser Freund und Vorbild ist gestorben. Hier gibt es Nachrufe etc.