Der Ostermarsch Rhein Ruhr im Internet

die jährliche überregionale Friedensdemonstration in NRW

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zum virtuellen Pressespiegel des Ostermarsch Rhein Ruhr

Der Ostermarsch Rhein Ruhr in Zeiten von Corona

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

Ostern ist jetzt einige Tage vorbei, Anlass, auf die diesjährigen Ostermarsch-Aktivitäten zurückzublicken.

Ausgerechnet im 60. Jahr konnte der Ostermarsch Rhein/Ruhr nicht in gewohnter Form stattfinden. Trotzdem haben wir andere Möglichkeiten gefunden, die auf viel Zustimmung gestoßen sind.
Dass auf unseren Aufruf, uns Fotos mit Friedensplakaten zu senden, uns über 200 Zusendungen erreichen würden, hatten wir nicht erwartet. So ist ein buntes Bild von Friedensbotschaften entstanden, die man auf unserer Homepage bewundern kann: http://www.ostermarsch-ruhr.de/bilder.html . Herzlichen Dank dafür!

Zu unserem Video haben wir dankenswerterweise Redebeiträge von Silvia Rölle (VVN-BdA NRW), Andrej Hunko (MdB Die LINKE) und Dietmar Köster (MdEP SPD) erhalten, Musik steuerten Leo Kowald und Karmelita Gaertig, Krysztof Daletski und Tochter sowie nicht zuletzt Konstantin Wecker bei. Auch darüber haben wir uns sehr gefreut! Über 500 Mal wurde dieses Video aufgerufen. Weiter Redebeiträge aus mehreren Städten sowie Musik kann man zusätzlich auf der Homepage abrufen. http://www.ostermarsch-ruhr.de

Doch auch auf der Straße war der Ostermarsch Rhein/Ruhr präsent, wenn auch nur in bescheidenem Umfang. In Duisburg gab es einen Osterspaziergang und eine Kunstaktion. Außerdem wurde unser Friedensfreund Bernd Funke verabschiedet, der mit seinem Fahrrad über drei Tage die alte Ostermarschroute mit Plakaten und Megaphon ausgerüstet von Duisburg nach Dortmund abfuhr. In Düsseldorf fuhren Johannes und Stefan mit dem Fahrrad vom Hbf zum Marktplatz und stellten sich mit einem Friedensfreund aus Krefeld am Denkmal von Jan-Wellem und seinem Pferd auf. (siehe auf http://www.ostermarsch-ruhr.de)
In Essen konnte man ein Friedensfrühstück bestellen, das per Rad in Ostermarschtüten ausgeliefert wurde.
In Gronau fand eine genehmigte Mahnwache statt, auch eine Online-Petition wurde gestartet: openpüetition.de .
In Köln war ein Osterspaziergang verboten worden, trotzdem waren einige Friedensaktivisten mit Plakaten am Rhein unterwegs. Auch Fahrrad-Ausflügler mit Ostermarschplakaten wurden am Ostersonntag gesichtet.

Neben Meldungen in mehreren Zeitungen wurde im WDR-Radio auf den alternativen Ostermarsch hingewiesen. Im Fernsehen waren wir einmal in WDR Aktuell und am Karsamstag auch in der Tagesschau vertreten. Diese und andere Beiträge findet man unter nrw.dfg-vk.de und auch auf der Ostermarsch-Seite.

Also, wir haben gemeinsam versucht, dass Beste aus der Situation zu machen. Dafür Dank an alle, die mitgemacht haben!

Bitter notwendig war es allemal, wenn man sich die aktuelle Diskussion um die Anschaffung neuer Atombomber anschaut oder die Tatsache, dass NATO-Generalsekretär Stoltenberg mitten in der Coronakrise die Einhaltung des 2%-Ziels der NATO einforderte.

Im nächsten Jahr sind wir zu Ostern wieder auf der Straße!
Ende Mai/Anfang Juni werden wir schauen, ob eine Friedensversammlung zur gemeinsamen Auswertung der Aktionen und zur Planung neuer Aktionen möglich ist.

Zum Schluss noch der Hinweis: Wir haben viel Material gedruckt, bevor klar wurde, dass wir das gar nicht mehr vollständig verteilen können. Daher sind wir auch auf Kosten hängen geblieben. Deshalb die Bitte um Spenden auf das Ostermarsch-Spenden-Konto:
IBAN: DE79 4405 0199 0321 0042 96, Stichwort: OMRR 020
Buttons kann man noch kaufen.

Mit Friedensgrüßen,

Willi Hoffmeister, Irene Lang, Felix Oekentorp, Joachim Schramm
für das Ostermarschkomittee Rhein/Ruhr